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<title>Roger Bacon</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Roger Bacon</span></h1>
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</div>
<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr">
<p><b>Roger Bacon</b> (* um 1220, jedoch nicht vor 1214 (traditionelle Angabe), nahe <a href="Ilchester" title="Ilchester">Ilchester</a> in <a href="Somerset" title="Somerset">Somerset</a>; † kurz nach 1292 in <a href="Oxford" title="Oxford">Oxford</a>), genannt „Doctor mirabilis“ (<a href="Latein" title="Latein">lateinisch</a> für „wunderbarer/wundersamer Lehrer“), war ein <a href="England" title="England">englischer</a> <a href="Franziskanische_Orden" title="Franziskanische Orden">Franziskaner</a> und <a href="Philosoph" title="Philosoph">Philosoph</a>, insbesondere <a href="Naturphilosophie" title="Naturphilosophie">Naturphilosoph</a>, und gilt als einer der ersten Verfechter <a href="Empirie" title="Empirie">empirischer</a> Methoden.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Er gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der <a href="Scholastik" title="Scholastik">Spätscholastik</a>.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Leben">Leben</h2></div>
<p>Roger Bacons Familie entstammte der oberen Mittelschicht, jedoch wurde während der Herrschaft <a href="Heinrich_III._(England)" title="Heinrich III. (England)">Heinrichs III.</a> das Vermögen beschlagnahmt und zahlreiche Mitglieder der Familie wurden ins Exil vertrieben.
</p><p>Roger Bacon studierte an der <a href="University_of_Oxford" title="University of Oxford">Universität Oxford</a>, hielt dann Vorlesungen über <a href="Aristoteles" title="Aristoteles">Aristoteles</a> und <a href="Pseudo-Aristoteles" title="Pseudo-Aristoteles">pseudo-aristotelische</a> Schriften. Er wurde vermutlich 1233 <a href="Bachelor" title="Bachelor">Baccalaureus</a> und ging nach Frankreich, um als Vertreter des <a href="Aristotelismus" title="Aristotelismus">Aristotelismus</a> an der <a href="Universit%C3%A4t_von_Paris" title="Universität von Paris">Universität von Paris</a> zu arbeiten, die das damalige Zentrum des intellektuellen Lebens in Europa war. An der <a href="Fakult%C3%A4t_(Hochschule)" title="Fakultät (Hochschule)">Fakultät</a> der <i>Artes</i> hielt er zwischen 1242 und 1245 als <i>Magister artium</i> vielbesuchte Vorlesungen. Etwa 1246 kehrte er nach Oxford zurück. Er schloss zwischen 1247 und 1251 Freundschaft mit einflussreichen Personen wie Adam de Marisco (Adam Marsh) und <a href="Robert_Grosseteste" title="Robert Grosseteste">Robert Grosseteste</a>, dem Bischof von <a href="Lincoln_(Lincolnshire)" title="Lincoln (Lincolnshire)">Lincoln</a>, welche sein philosophisches Denken beeinflussten. Grosseteste propagierte das Studium der griechischen Sprache, um Aristoteles und die Bibel im „Original“ zu studieren. Bacon studierte <a href="Mathematik" title="Mathematik">Mathematik</a>, die auch <a href="Astronomie" title="Astronomie">Astronomie</a> und <a href="Astrologie" title="Astrologie">Astrologie</a> umfasste, <a href="Alchemie" title="Alchemie">Alchemie</a> und <a href="Optik" title="Optik">Optik</a> und widmete sich dem Erlernen von Sprachen und der <a href="Experiment" title="Experiment">experimentellen</a> Forschung. Für seine Studien – die eine deutliche Abkehr von der bei seinen Kollegen üblichen Tätigkeit bedeuteten – setzte er beträchtliche Mittel aus dem Familienvermögen ein.
</p><p>Nachdem er sich rund zehn Jahre lang intensiv mit seinen Forschungen beschäftigt hatte, kehrte er nach Paris zurück und trat – körperlich und seelisch erschöpft – 1257 dem Franziskanerorden bei. Dort allerdings geriet er bald in Verdacht, „gefährliche“ Lehren zu verbreiten, und wurde unter strenge Aufsicht gestellt. Wieder im Pariser Konvent, geriet er in Konflikt mit der Weisung des <a href="Bonaventura" title="Bonaventura">Bonaventura</a>, wonach vor Veröffentlichungen die Zustimmung der Ordensoberen einzuholen war. Daraufhin verlor er dort seine Lehrerlaubnis. Als auch die Familie ihn nicht mehr finanziell unterstützen konnte, suchte er einen Förderer und glaubte, diesen in Kardinal <a href="Clemens_IV." title="Clemens IV.">Guy le Gros de Foulques</a>, der sich sehr für seine Ideen interessierte, gefunden zu haben. 1266/1267 verfasste er für diesen (unter Umgehung des Verbots seiner Oberen) in rascher Folge drei Schriften: das <i>Opus maius</i>, das <i>Opus minus</i> und sein <i>Opus tertium</i>. Der erhoffte Erfolg blieb jedoch aus, da sein Gönner – der 1265 zum Papst (Clemens IV.) gewählt worden war – im Jahr 1268 verstarb. In den folgenden Jahren verfasste er weitere Schriften: die <i>Communia naturalium</i>, die <i>Communia mathematica</i> und das <i>Compendium philosophiae</i>.
</p><p>Etwa 1278 wurde er unter Arrest gestellt; die Gründe waren wohl seine ungezügelten Angriffe gegen die <a href="Scholastik" title="Scholastik">Scholastiker</a> und sein Hang zum <a href="Mystik" title="Mystik">Mystizismus</a> (insbesondere zu den <a href="Prophezeiung" title="Prophezeiung">Prophezeiungen</a> des <a href="Joachim_von_Fiore" title="Joachim von Fiore">Joachim von Fiore</a>). 1292 wurde er aus dem Arrest entlassen und fasste seine Thesen noch einmal in einem <i>Compendium studii theologiae</i> zusammen, in dem er die zeitgenössischen <a href="Theologe" title="Theologe">Theologen</a> scharf kritisierte. Im Juni 1292 (oder 1294) verstarb er, möglicherweise am 11. Juni 1294.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Obwohl er von seinen Zeitgenossen <i>doctor mirabilis</i> (bewundernswerter Lehrer) genannt wurde, hatte er keine Schüler und wurde bald vergessen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Leistung">Leistung</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Überwindung_der_Scholastik"><span id=".C3.9Cberwindung_der_Scholastik"></span>Überwindung der Scholastik</h3></div>
<p>Die wissenschaftliche Ausbildung, die Bacon genossen hatte, resultierte aus dem Studium der arabischen Autoren des Mittelalters, die Aristoteles (bzw. die ihm zugeschriebenen Schriften) als den Größten ansahen. Sie zeigten die Mängel der akademischen Ausbildung im <a href="Abendland" title="Abendland">Abendland</a> auf: Aristoteles war allerdings nur durch schlechte Übersetzungen bekannt, kaum einer der Professoren beherrschte die <a href="Griechische_Sprache" title="Griechische Sprache">griechische Sprache</a>. Gleiches galt für die Heilige Schrift. Die Gesetze der Natur wurden nicht durch Erkenntnis nach aristotelischer Weise erkannt, sondern als gottgeschaffenes immerwährendes Sein. Die beiden größten Orden, die <a href="Franziskanische_Orden" title="Franziskanische Orden">Franziskaner</a> und <a href="Dominikaner" title="Dominikaner">Dominikaner</a>, hatten – obwohl noch jung – schnell die Führung in der theologischen Diskussion übernommen.
</p><p>Bacon hatte sich aus arabischen und griechischen Schriften sowie durch eigene Beobachtung eine ungewöhnliche Kenntnis der Wissenschaften angeeignet und versuchte, auf diesen Grundlagen ein System der Erfahrungsphilosophie zu errichten, das er der Scholastik entgegensetzte. Bacon empfahl das Erlernen der arabischen Sprache, da an arabischen Hochschulen ein sehr großes Wissen herrschte. Bacon nannte vier <i>offendicula</i> (Hindernisse), die uns den Weg zur wahren Naturerkennung versperren: 1. Respekt vor Autoritäten, 2. Gewohnheit, 3. Abhängigkeit von den marktgängigen Meinungen der Menge und 4. Unbelehrbarkeit unserer natürlichen Sinne (insofern war er ein Vorgänger seines Namensvetters Sir <a href="Francis_Bacon" title="Francis Bacon">Francis Bacon</a>).
</p><p>Er lehnte schließlich die <a href="Scholastik" title="Scholastik">Scholastik</a> völlig ab. Der einzige Dozent, den er anerkannte, war „Petrus de Maharncuria Picardus“ bzw. „Petrus aus der Picardie“ (vermutlich identisch mit dem Mathematiker <a href="Petrus_Peregrinus_de_Maricourt" title="Petrus Peregrinus de Maricourt">Petrus Peregrinus de Maricourt</a>). In Bacons <i>Opus minus</i> und dem <i>Opus tertium</i> ergießt sich ein gewaltiger Schwall von Schmähungen über <a href="Alexander_von_Hales" title="Alexander von Hales">Alexander von Hales</a> (den er noch in Paris bewundert hatte) und einen weiteren Dozenten, der „nur lernte, indem er andere unterrichtete“. Seine dogmatischen Schriften eröffneten ihm in Paris eine Gleichstellung mit <a href="Aristoteles" title="Aristoteles">Aristoteles</a>, <a href="Avicenna" title="Avicenna">Avicenna</a> und <a href="Averroes" title="Averroes">Averroes</a>. Sie zeigen, dass er Aristoteles-Anhänger war, wenngleich mit deutlichen Anleihen beim <a href="Neuplatonismus" title="Neuplatonismus">Neuplatonismus</a>.
</p><p>Bereits in seinen Schriften für Clemens IV. rief Bacon zu einer <a href="Reform" title="Reform">Reform</a> des theologischen Studiums auf. Philosophische Haarspaltereien sollten weniger betont werden, als es in der Scholastik der Fall war. Stattdessen sollte die Bibel selbst wieder in den Mittelpunkt rücken. Das Studium der heiligen Schrift sollte in der originären Sprache erfolgen. (Die Fehlübersetzungen und Fehlinterpretationen waren Legion.) Ferner drängte er daher die Theologen, die <i>gesamten</i> Wissenschaften zu studieren, um sie der universitären Ausbildung hinzuzufügen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Erkenntnisse_als_Forscher">Erkenntnisse als Forscher</h3></div>
<p>Bacon wies die blinde Gefolgschaft früherer Autoritäten von sich, nicht nur in theologischer, sondern auch in wissenschaftlicher Hinsicht. Sein <i>Opus maius</i> enthielt Kapitel über <a href="Mathematik" title="Mathematik">Mathematik</a> und <a href="Optik" title="Optik">Optik</a>, <a href="Alchemie" title="Alchemie">Alchemie</a> und die Herstellung von <a href="Schwarzpulver" title="Schwarzpulver">Schwarzpulver</a> (das bei ihm eine der frühesten Erwähnungen im lateinischen Westen fand und dessen Anwendung in Kinder-Feuerwerkskörpern erwähnt wurde) sowie die Position und Größe von <a href="Himmelsk%C3%B6rper" class="mw-redirect" title="Himmelskörper">Himmelskörpern</a>. Er beschrieb richtig die Gesetze der <a href="Reflexion_(Physik)" title="Reflexion (Physik)">Spiegelung</a> und der <a href="Brechung_(Physik)" title="Brechung (Physik)">Lichtbrechung</a>, untersuchte das Zustandekommen des <a href="Regenbogen" title="Regenbogen">Regenbogens</a> sowie den Zusammenhang der <a href="Gezeiten" title="Gezeiten">Gezeiten</a> mit der Mondposition.
</p><p>Auch die <a href="Brille" title="Brille">Brille</a> soll er – basierend auf Vorarbeiten von <a href="Alhazen" title="Alhazen">Alhazen</a> – erfunden haben. Zumindest berichtete er 1276 über eine vergrößernde Wirkung von Glaskugelteilen.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Zugleich soll er Erfindungen wie das <a href="Mikroskop" title="Mikroskop">Mikroskop</a>, das <a href="Teleskop" title="Teleskop">Teleskop</a>, fliegende Maschinen (<a href="Ornithopter" title="Ornithopter">Ornithopter</a>)<sup id="cite_ref-EpistolaDeSecretis1618_6-0" class="reference"><a href="#cite_note-EpistolaDeSecretis1618-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und Dampfschiffe vorausgesagt haben.
</p><p>Er galt zwar als Befürworter empirischer und experimenteller Methoden (Scientia experimentalis), was aber durchaus auch „magisch“ motivierte Praktiken umfasste, denn an der Wirksamkeit <a href="Magie" title="Magie">magischer</a> Praktiken zweifelte Bacon ebenso wenig wie seine Zeitgenossen; es sei aber schwierig, meinte er, zwischen Magie und (empirischer) Wissenschaft zu unterscheiden. Er glaubte, dass die Himmelskörper Einfluss auf das Schicksal und den Geist der Menschen ausübten. Das behauptete er auch in seiner Alchemie, deren Hauptziel die Erzeugung von Medikamenten und die Verlängerung des Lebens war und dazu die Herstellung eines Körpers mit perfekt ausbalancierten Element-Qualitäten (Corpus aequalis complexionis), dessen Unzerstörbarkeit sich auch auf den menschlichen Körper übertragen sollte.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Seine alchemisch zubereiteten Medikamente hatten unter anderem Blut und Quecksilber als Basis und auf diesem Gebiet war er von Pseudo-Aristotelischen Schriften, Avicenna bzw. diesem zugeschriebene Schriften und <a href="Artephius" title="Artephius">Artephius</a> beeinflusst, alles Schriften, die ursprünglich aus dem arabischen Raum kamen und damals auch im lateinischen Westen bekannt wurden. Er übte einen beträchtlichen Einfluss auf die Alchemie bis in die frühe Neuzeit aus, wobei ihm eine größere Anzahl an Schriften fälschlicherweise (zum Teil wohl auch bewusst<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>) zugeschrieben wurde.
</p><p>Bacon kritisierte den <a href="Julianischer_Kalender" title="Julianischer Kalender">julianischen Kalender</a>, der damals noch benutzt wurde, und machte „weitgehend“<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> von <a href="Robert_Grosseteste" title="Robert Grosseteste">Robert Grosseteste</a> übernommene Vorschläge<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> für eine Kalenderreform.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Zitate">Zitate</h2></div>
<p>In der Epistel <i>Vom Lobe der Heiligen Schrift</i> schrieb Bacon:
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Es gibt nur eine vollkommene Weisheit und die ist in der Heiligen Schrift vollständig enthalten.“
</p>
</blockquote>
</div></div>
<p>In seinem Hauptwerk <i>Opus maius</i> heißt es über die Rolle der Mathematik:<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Alle Dinge des Himmels [dazu zählen für Bacon auch die Engel] können nur durch Quantitäten erfasst werden, wie in der Astronomie ganz offensichtlich. Über Quantitäten aber handelt die Mathematik. Auch hängt die Kraft aller logischen Operationen von der Mathematik ab. […] Die Erkenntnis der mathematischen Gegenstände ist uns gewissermaßen angeboren. Sie gehen also aller Erkenntnis und Wissenschaft voraus, […] so ist sie die erste aller Wissenschaften. Sie erst ermöglicht es uns, wissenschaftlich zu arbeiten. […] Nur in der Mathematik gelangen wir zur vollen, irrtumslosen Wahrheit, zu einer Gewissheit ohne Irrtum. […] Nur mit Hilfe der Mathematik kann man wirklich wissen und alle anderen Aussagen verifizieren, denn in jeder Wissenschaft ist nur so viel an Wahrheit enthalten, wie in ihr Mathematik steckt. […] Nachdem ich also gezeigt habe, dass man in der Philosophie nur etwas wissen kann, wenn man in der Mathematik Bescheid weiß, und Theologie nicht ohne Philosophie verstanden werden kann, folgt, dass jeder Theologe Mathematik beherrschen muss. Der Theologe muss ausgezeichnet über die geschaffenen Dinge orientiert sein, das aber kann er nicht ohne Mathematik. Die Mathematik kommt dem göttlichen Denken am nächsten.“
</p>
</blockquote>
</div></div>
<p>Über die Bedeutung der Erfahrung und des Experimentes sagte Bacon:<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„In den Naturwissenschaften kann man ohne <a href="Erfahrung" title="Erfahrung">Erfahrung</a> und <a href="Experiment" title="Experiment">Experiment</a> nichts Zureichendes wissen. Das Argument aus der Autorität bringt weder Sicherheit, noch beseitigt es Zweifel. […] Mittels dreier Methoden können wir etwas wissen: durch Autorität, Begründung und Erfahrung. Die Autorität nützt nichts, wenn sie nicht auf Begründung beruht: Wir glauben einer Autorität, sehen aber nichts ihretwegen ein. Doch auch die Begründung führt nicht zu Wissen, wenn wir nicht ihre Schlüsse durch die Praxis (des Experiments) überprüfen. […] Über allen Wissenschaften steht die vollkommenste von ihnen, die alle anderen verifiziert: Es ist das die Erfahrungswissenschaft, die die Begründung vernachlässigt, weil sie nichts verifiziert, wenn nicht das Experiment ihr zu Seite steht. Denn nur das Experiment verifiziert, nicht aber das Argument.“
</p>
</blockquote>
</div></div>
<p>Ein Beispiel seiner technischen Voraussagen ist in <i>Epistola de secretis operibus artis et naturae</i> zu finden:
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Possunt etiam fieri instrumenta volandi, ut homo sedens in medio instrumenti revolvens aliquod ingeniu, per quod alae artificialiter compositae aerem verberent, ad modum avis volantis.“
</p>
</blockquote>
<blockquote style="margin:.5em 0 0 0;" lang="de-Latn">
<p>„Es können auch Instrumente zum Fliegen hergestellt werden, in denen ein Mensch sitzt, der eine gewisse Art von Apparat bedient, durch den künstliche Flügel die Luft bewegen, so wie es bei den Vögeln der Fall ist.“
</p>
</blockquote></div><div class="cite" style="margin:-1em 0 1em 1em;">– <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261921330">
/* start https://de.wikipedia.org/ */
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/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><span class="Person h-card">Rogerus Bacon</span>: <cite style="font-style:normal">Epistola de secretis operibus artis et naturae</cite><sup id="cite_ref-EpistolaDeSecretis1618_6-1" class="reference"><a href="#cite_note-EpistolaDeSecretis1618-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></div></div>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Würdigung"><span id="W.C3.BCrdigung"></span>Würdigung</h2></div>
<p>Mit seiner Forderung, sich von den Autoritäten ab- und den realen Dingen zuzuwenden, war Roger Bacon zweifellos ein – unzeitgemäßer – Vorläufer des diesseitsbezogenen Denkens der <a href="Renaissance" title="Renaissance">Renaissance</a>. Doch obwohl er die Erfahrung in die Wissenschaft einbringen wollte, war sein Denken noch stark alchemistisch und mystisch geprägt. Rund vier Jahrhunderte später erinnerten sich die Aufklärer in Oxford an ihren „Vorgänger“ und erhoben ihn zum „mutigen Vorkämpfer des Empirismus“ gegen die mittelalterliche Scholastik.
</p><p>Bacon wurde und wird mitunter als (Mit-)Urheber des sogenannten <a href="Voynich-Manuskript" title="Voynich-Manuskript">Voynich-Manuskripts</a> angesehen.
Der <a href="Mondkrater" title="Mondkrater">Mondkrater</a> <a href="Baco_(Mondkrater)" title="Baco (Mondkrater)">Baco</a> (deutsche Form von Bacon) und der <a href="Asteroid" title="Asteroid">Asteroid</a> (69312) Rogerbacon wurden nach ihm benannt.
</p><p>Im <a href="Maximilianeum" title="Maximilianeum">Maximilianeum</a> wurde Bacon ein Gemälde gewidmet, das sich an der Wand im Akademiesaal befindet.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Hans Bauer: <cite style="font-style:italic">Der wunderbare Mönch</cite>. Koehler & Amelang, Leipzig 1963.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Roger+Bacon&rft.au=Hans+Bauer&rft.btitle=Der+wunderbare+M%C3%B6nch&rft.date=1963&rft.genre=book&rft.place=Leipzig&rft.pub=Koehler+%26+Amelang" style="display:none"> </span></li>
<li>Brigitte Englisch: <i>Artes und Weltsicht bei Roger Bacon.</i> In: Ursula Schaefer (Hrsg.): <i>Artes im Mittelalter.</i> Berlin 1999, ISBN 3-05-003307-X, S. 53–67.</li>
<li>Mara Huber-Legnani: <cite style="font-style:italic">Roger Bacon, Lehrer der Anschaulichkeit</cite>. Der Franziskanische Gedanke und die Philosophie der Einzelnen. In: <cite style="font-style:italic">Hochschulsammlung Philosophie</cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>4</span>. Hochschulverlag, Freiburg in Breisgau 1984, ISBN 3-8107-2195-6 (Zugleich <a href="Dissertation" title="Dissertation">Dissertation</a> an der <a href="Albert-Ludwigs-Universit%C3%A4t_Freiburg" title="Albert-Ludwigs-Universität Freiburg">Universität Freiburg</a> 1994).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Roger+Bacon&rft.atitle=Roger+Bacon%2C+Lehrer+der+Anschaulichkeit&rft.au=Mara+Huber-Legnani&rft.btitle=Hochschulsammlung+Philosophie&rft.date=1984&rft.genre=book&rft.isbn=3810721956&rft.place=Freiburg+in+Breisgau&rft.pub=Hochschulverlag&rft.volume=4" style="display:none"> </span></li>
<li>Michael Kuper: <cite style="font-style:italic">Roger Bacon. Der Mann, der Bruder Williams Lehrer war</cite>. In: <cite style="font-style:italic">Biografie</cite>. Zerling, Berlin 1996, ISBN 3-88468-059-5.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Roger+Bacon&rft.atitle=Roger+Bacon.+Der+Mann%2C+der+Bruder+Williams+Lehrer+war&rft.au=Michael+Kuper&rft.btitle=Biografie&rft.date=1996&rft.genre=book&rft.isbn=3884680595&rft.place=Berlin&rft.pub=Zerling" style="display:none"> </span></li>
<li>Hans H. Lauer: <i>Bacon, Roger.</i> In: <a href="Werner_E._Gerabek" title="Werner E. Gerabek">Werner E. Gerabek</a>, Bernhard D. Haage, <a href="Gundolf_Keil" title="Gundolf Keil">Gundolf Keil</a>, Wolfgang Wegner (Hrsg.): <i>Enzyklopädie Medizingeschichte.</i> De Gruyter, Berlin / New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 128 f.</li>
<li>Günther Mensching: <cite style="font-style:italic">Roger Bacon</cite>. Aschendorff, Münster 2009, ISBN 978-3-402-15670-4.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Roger+Bacon&rft.au=G%C3%BCnther+Mensching&rft.btitle=Roger+Bacon&rft.date=2009&rft.genre=book&rft.isbn=9783402156704&rft.place=M%C3%BCnster&rft.pub=Aschendorff" style="display:none"> </span> <sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li><a href="Klaus_Kienzler" title="Klaus Kienzler">Klaus Kienzler</a>: <i>Roger Bacon.</i> In: <i><a href="Biographisch-Bibliographisches_Kirchenlexikon" title="Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon">Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon</a></i> (BBKL). Band 8, Bautz, Herzberg 1994, ISBN 3-88309-053-0, Sp. 547–550.</li>
<li>Cerqueiro, Daniel. Roger Bacon y la Ciencia Experimental. Buenos Aires; Ed.P.Ven., 2008. ISBN 978-987-9239-19-3.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Schriften_(Auswahl)"><span id="Schriften_.28Auswahl.29"></span>Schriften (Auswahl)</h2></div>
<p>In deutscher Übersetzung:
</p>
<ul><li><i>Medulla alchimiae […] Das ist: Vom Stein der Weisen, und von den vornembsten Tincturen des Goldes, Vitriols und Antymonij,</i> hg. v. <a href="Joachim_Tancke" title="Joachim Tancke">Joachim Tancke</a>. J. Gaubisch (Eisleben) für J. Apel (Leipzig) 1608.</li>
<li><i>Opus maius. Eine moralphilosophische Auswahl,</i> hg. u. übers. v. Pia Antolic-Piper, Freiburg: Herder 2008.</li>
<li><i>Kompendium für das Studium der Philosophie,</i> hg. u. übers. v. Nikolaus Egel, Hamburg: Verlag Felix Meiner 2015.</li>
<li><i>Opus maius. Die Neubegründung der Wissenschaft,</i> übers. v. Nikolaus Egel u. Katharina Molnar, hg. u. m. Anm. v. Nikolaus Egel, Hamburg: Verlag Felix Meiner 2017.</li>
<li><i>Opus tertium, lat.-dt.,</i> hg. u. übers. v. Nikolaus Egel, Hamburg: Verlag Felix Meiner 2019.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Roger_Bacon?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Roger Bacon</a></span></b> – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&query=118651595">Literatur von und über Roger Bacon</a> im Katalog der <a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">Deutschen Nationalbibliothek</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://kxp.k10plus.de/DB=1.28/REL?RELTYPE=TT&PPN=004700406">Druckschriften von und über Roger Bacon</a> im <a href="VD_17" title="VD 17">VD 17</a>.</li>
<li>Jeremiah Hackett: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://plato.stanford.edu/entries/roger-bacon/">Eintrag</a> in Edward N. Zalta (Hrsg.): <i><a href="Stanford_Encyclopedia_of_Philosophy" title="Stanford Encyclopedia of Philosophy">Stanford Encyclopedia of Philosophy</a></i>.<span style="display:none">Vorlage:SEP/Wartung/Parameter 1 und Parameter 3 und nicht Parameter 2</span></li>
<li>Pia Antolic-Piper: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.iep.utm.edu/bacon-ro/">Eintrag</a> in James Fieser, Bradley Dowden (Hrsg.): <i><a href="Internet_Encyclopedia_of_Philosophy" title="Internet Encyclopedia of Philosophy">Internet Encyclopedia of Philosophy</a></i>.</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://standish.stanford.edu/bin/search/advanced/process?sort=title&browse=1&clauseMapped%28creatorBrowse%29=Bacon%2C+Roger%2C+1214%3F-1294.">Digitalisate im Projekt Medieval and Modern Thought der Stanford University</a></li>
<li>John J. O’Connor, <a href="Edmund_Robertson" title="Edmund Robertson">Edmund F. Robertson</a>: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://mathshistory.st-andrews.ac.uk/Biographies/Bacon/"><i>Roger Bacon.</i></a> In: <span lang="en"><i><a href="MacTutor_History_of_Mathematics_archive" title="MacTutor History of Mathematics archive">MacTutor History of Mathematics archive</a></i></span> (englisch).</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.textlog.de/6368.html">Auszug aus dem „Klassiker“ von Karl Vorländer: Geschichte der Philosophie, 1902 (Online-Ausgabe).</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.collasius.org/WINKLE/04-HTML/bacon.htm">„Roger Bacon, ein Märtyrer der Wissenschaft“</a> von <a href="Stefan_Winkle" title="Stefan Winkle">Stefan Winkle</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.tabularasamagazin.de/roger-bacons-neubegruendung-der-wissenschaft-im-13-jahrhundert/">Roger Bacons Neubegründung der Wissenschaft im 13. Jahrhundert/</a> von Nikolaus Egel</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Klaus Kienzler: <i>Roger Bacon OFM.</i> In: <i><a href="Biographisch-Bibliographisches_Kirchenlexikon" title="Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon">Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon</a></i> (BBKL). Band 8, Bautz, Herzberg 1994, ISBN 3-88309-053-0, Sp. 547–550.</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">J.D. North: <cite style="font-style:italic">Roger Bacon</cite>. In: <cite style="font-style:italic"><a href="Lexikon_des_Mittelalters" title="Lexikon des Mittelalters">Lexikon des Mittelalters</a> <i>(LexMA)</i></cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>7</span>. LexMA-Verlag, München 1995, ISBN 3-7608-8907-7, <span style="white-space:nowrap">Sp.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>940–942</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Roger+Bacon&rft.atitle=Roger+Bacon&rft.au=J.D.+North&rft.btitle=Lexikon+des+Mittelalters+%28LexMA%29&rft.date=1995&rft.genre=book&rft.isbn=3760889077&rft.place=M%C3%BCnchen&rft.pub=LexMA-Verlag&rft.volume=7" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Christoph Helferich: <cite style="font-style:italic">Geschichte der Philosophie: Von den Anfängen bis zur Gegenwart und Östliches Denken</cite>. Springer-Verlag, 2016, ISBN 978-3-476-00760-5, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>100<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>f</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Roger+Bacon&rft.au=Christoph+Helferich&rft.btitle=Geschichte+der+Philosophie%3A+Von+den+Anf%C3%A4ngen+bis+zur+Gegenwart+und+%C3%96stliches+Denken&rft.date=2016&rft.genre=book&rft.isbn=9783476007605&rft.pages=100f&rft.pub=Springer-Verlag" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Leonhard Schneider: <i>Roger Bacon, ord. Min. Eine Monographie als Beitrag zur Geschichte der Philosophie des dreizehnten Jahrhunderts. Aus den Quellen bearbeitet</i>. Kranzfelder, Augsburg 1873, S. 5.</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Carl Hans Sasse: <i>Geschichte der Augenheilkunde in kurzer Zusammenfassung mit mehreren Abbildungen und einer Geschichtstabelle</i> (= <i>Bücherei des Augenarztes.</i> Heft 18). Ferdinand Enke, Stuttgart 1947, S. 56.</span>
</li>
<li id="cite_note-EpistolaDeSecretis1618-6"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-EpistolaDeSecretis1618_6-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-EpistolaDeSecretis1618_6-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">
Rogerus Bacon: <cite style="font-style:italic">Epistola de secretis operibus artis et naturae</cite>. Hrsg.: Johannis Dee. Hamburgum 1618, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>37</span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10912588_00038.html?contextType=scan">Bayerische Staatsbibliothek digital</a> [abgerufen am 28. März 2015]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Roger+Bacon&rft.au=Rogerus+Bacon&rft.btitle=Epistola+de+secretis+operibus+artis+et+naturae&rft.date=1618&rft.genre=book&rft.pages=37&rft.place=Hamburgum" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">William R. Newman, Roger Bacon, in: <a href="Claus_Priesner" title="Claus Priesner">Claus Priesner</a>, <a href="Karin_Figala" title="Karin Figala">Karin Figala</a>: Alchemie. Lexikon einer hermetischen Wissenschaft, Beck 1998, S. 68.</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">E. Withington: <i>Roger Bacon and Medicine.</i> In: A. G. Little (Hrsg.): <i>Roger Bacon Essays [...].</i> Oxford 1914, S. 337–258.</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Allison Coudert: <i>Der Stein der Weisen. Die geheime Kunst der Alchemisten.</i> (Originalausgabe: <i>Alchemy: the Philosopher’s Stone.</i> 1980) Lizenzausgabe. Pawlak, Herrsching 1992, ISBN 3-88199-911-6, S. 126.</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Klaus_Bergdolt" title="Klaus Bergdolt">Klaus Bergdolt</a>: <i>Scholastische Medizin und Naturwissenschaft an der päpstlichen Kurie im ausgehenden 13. Jahrhundert.</i> In: <i>Würzburger medizinhistorische Mitteilungen</i> 7, 1989, S. 155–168; hier: S. 159</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">Ludwig Baur: <i>Der Einfluß von Robert Grosseteste auf die wissenschaftliche Richtung des Roger Bacon.</i> In: <i>Roger Bacon Essays ...</i> Hrsg. von Andrew G. Little, Oxford 1914, S. 33–54; hier: S. 45</span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">Zitiert aus: <a href="Rupert_Lay" title="Rupert Lay">Rupert Lay</a>: <i>Die Ketzer, Von Roger Bacon bis Teilhard</i>, Albert Langen·Georg Müller Verlag 1981, S. 33.</span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text">Zitiert aus: <a href="Rupert_Lay" title="Rupert Lay">Rupert Lay</a>: <i>Die Ketzer, Von Roger Bacon bis Teilhard</i>, Albert Langen·Georg Müller Verlag 1981, S. 34f.</span>
</li>
<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. Udo Reinhold Jeck: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2010-2-239"><i>Rezension zu: Mensching, Günther: Roger Bacon. Münster 2009</i></a>. In: <i>H-Soz-u-Kult</i>, 29. Juni 2010.</span>
</li>
</ol>
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<div style="display: table-cell; vertical-align: middle; width: 100%;">
<div>
Normdaten (Person): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/118651595">118651595</a></span> | <a href="Library_of_Congress_Control_Number" title="Library of Congress Control Number">LCCN</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://id.loc.gov/authorities/n50019200">n50019200</a></span> | <a href="Web_NDL_Authorities" title="Web NDL Authorities">NDL</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://id.ndl.go.jp/auth/ndlna/00620310">00620310</a></span> | <a href="Virtual_International_Authority_File" title="Virtual International Authority File">VIAF</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://viaf.org/viaf/120688673/">120688673</a></span> | </div>
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